WKA ökologisch? Video - Pro Kulmerauer Allmend

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Wind-Probleme

Warum die grossindustrielle Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung nicht den erwarteten ökologischen Fortschritt bringt

In seinem Referat geht Dr. Friedrich Buer in verständlicher Weise auf alle Gründe ein, die gegen die Windkraft als umweltschonende Komponente im Rahmen einer Energiewende sprechen.
Der Referent ist Biologe, Natur-, Tier- und Landschaftsschützer, Gründungsmitglied Verein Artenschutz und Landschaftspflege in Bayern, Leiter Fachbereich Ökologie bei VERNUNFTKRAFT, Bundesinitiative für eine vernünftige Energiepolitik www.vernunftkraft.de. Er sprach am 13. April im Anschluss an die Generalversammlung des Vereins LinthGegenWind in Niederurnen GL. Der  Vortrag wurde aufgenommen und ins Web gestellt.

Die Argumentation ist eingängig und überzeugt. Es lohnt sich also, den Vortrag anzuhören, vorausgesetzt, man kann sich die Zeit dazu nehmen. (Dr. Buer beginnt um die Minute 9.05, Dauer dann noch ca. 56 Minuten.)

In seiner Stellungnahme zu einer Pressekritik* wiederholt Dr. Buer 4 wichtige Aussagen aus seinem Vortrag.
Es ist von Interesse, dass diese hier schriftlich dokumentiert sind:

In Niederurnen habe ich einen Sachvortrag zu den Auswirkungen von Windmühlen gehalten. Grundlage waren naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Tatsachen, die ich mit genauen Quellenangaben belegt habe. Das kann jeder kontrollieren, denn der Vortrag wurde als Video aufgezeichnet und ist auf der Webseite von LinthGegenWind abrufbar. Hier nur vier Beispiele:

1. Am 6. Mai 2013 schreibt der bekannteste Wirtschaftsforscher Deutschlands Prof. Dr. Dr. hc. mult. Hans-Werner Sinn in der Zeitung Die Welt: „Windmühlen sind irrationale Sakralbauten“.

2. Am 9. Januar 2014 sagt in Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, seiner zuständigen Spitzenbeamten und unserer Arbeitsgruppe seine Staatsministerin für Wirtschaft Ilse Aigner: „Eigentlich gehört das EEG abgeschafft. Aber das dürfen wir nicht sagen.“ Das EEG ist die gesetzliche Grundlage für die Windmühlen in Deutschland. Der Ministerpräsident ermuntert uns sogar, das öffentlich zu verbreiten. Wörtlich „Ich bitte Sie sogar darum.“

3. Am 2. Februar 2014 schreibt das Ärzteforum Emissionsschutz an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Sie legen ihr umfangreiches Gutachten vor und warnen eindringlich vor den gesundheitsschädlichen Wirkungen des unhörbaren und kilometerweit reichenden Infraschalls der Windmühlen. Sie empfehlen einen Mindestabstand von 2000 Metern. Wirklich sicher sei der aber auch noch nicht

4. Am 24. Februar 2014 überreicht die von der deutschen Bundesregierung selbst eingerichtete Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI) ihr Gutachten. Darin empfiehlt sie, das EEG nicht weiter zu führen, und schreibt zum Schluss auf Seite 51: „Das EEG sorgt also nicht für mehr Klimaschutz, sondern macht ihn deutlich teurer.“

Trotzdem werde ich von Redaktor Daniel Fischli in seinem Artikel als "Verschwörungstheoretiker" verleumdet und regelrecht fertig gemacht. Sachargumente fehlen vollständig, weil er sie offenbar nicht hat und dem Schweizer Publikum die Situation in Deutschland vorenthalten werden soll. Aber an meiner Bewunderung für die Schweiz und ihrer herzlichen Gastfreundschaft wird das nichts ändern. Auch mein geliebtes Schweizer Taschenmesser bleibt mein wichtigstes Werkzeug.

Dr. Friedrich Buer
Neustadt an der Aisch, Deutschland

*) Friedrich Buer   reagiert auf die spöttisch abwertende Bericherstattung und Kommentierung über seinen Vortrag in der "Südostschweiz" vom 16. Aprol 2018. Das Blatt meint, das sei keine nüchterne Analyse, eher ideologische Voreingenommenheit. Leider finden sich da Ungenauigkeiten und Missverständnisse. Die Entgegnung des Referenten wurde von der Zeitung publiziert.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü