Grösse - Pro Kulmerauer Allmend

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Das sind nicht hübsche Windrädli. Das sind Anlagen von gewaltigen Ausmassen, sie gelten bereits als industrielle Anlagen.

 
Würde man ein einzelnes Rotorblatt in den Wald stellen, überragte es hoch die Baumkronen! Es ist also länger als ein Baumstamm.
 
Neben dem 46 m hohen Kirchturm von Triengen würde es praktisch bis zu dessen Spitze reichen.

 
Entsprechend massiv sind die Auswirkungen eines Windparks auf das Landschaftsbild.
Dazu kommt die Bewegung: die riesigen Rotoren drehen sich auch manchmal. Das bringt zusätzlich Unruhe.

Die Riesen verunstalten ganze Wohnregionen, Erholungsgebiete und die Schweizer Landschaft (man bedenke, dass bis 2050 800 Stück vorgesehen sind!).

 
Der Gigantismus wird auch deutlich bei Antransport, Fundamentierung und Errichtung der Anlage:
 
Für ein Fundament braucht es bei dieser Grösse 400 m3 hochfesten Stahlbeton, das sind 960 t. Das Volumen entspricht einem kleinen Haus, das man in die Erde in versenkt.

 
Die Zufahrt der Schwertransporte erfolgt zur Kulmerauer Allmend über Walde-Schiltwald-Risi, zum Standort Hochrüti über Kirchleerau-Benkel. In Schiltwald müssen eine Kurve erweitert und eine Dachecke vorübergehend entfernt werden, vom Benkel her wäre die Waldstrasse auszubauen.
Generell Tendenz zu immer grösseren Anlagen (200 m, Rotordurchmesser 126 m), bes. für schwachwindige Gebiete

Baustahlgerippe





Es braucht eine Unzahl von

Lastwagenfahrten zur

Anlieferung des Betons
Transport eines Rotorblattes

Es kann nicht in Teile zerlegt
werden und braucht einen
50 m langen Transportzug

Unten: Krane
Das Bild zeigt, was alles  zum
Bau herbeigeschafft werden muss.
Viel Schwerverkehr ist sicher!





Baugelände in St-Brais (JU)

Was hier deutlich wird:

Während der Bauphase
beansprucht der Bauplatz
mehr Fläche als ein Fussballfeld

Das alles für nur ein bisschen Strom?  (Eine Windturbine ist ein riesiges Kleinkraftwerk)               
                                                                                                                                                                           
Da stimmt das Verhältnis nicht:                                                                                                            

Der bescheidene Nutzen rechtfertigt den Riesen-Aufwand und die Beeinträchtigungen bei weitem nicht!

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü