Aktuell - Pro Kulmerauer Allmend

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuell


Der stille Lärm der Windturbinen
 
Was man nicht hören kann, kann auch nicht schaden. Mit diesem Argument bestreitet die Windindustrie, dass der Infraschall von Windrädern krank macht. Möglicherweise macht sie es sich zu leicht.

So übertitelt die NZZ vom 21. 7.2017 (S. 52/53, Forschung und Technik) einen doppelseitig aufgemachten Artikel zur Problematik des Infraschalls.

Damit bringt eine führende Zeitung das Thema Infraschall an die Öffentlichkeit, ein bedeutender Schritt!

Insbesondere werden Forscher vorgestellt, die Auswirkungen von Infraschall auf Anwohner von Windparks ernst nehmen und Zusammenhänge feststellen, wenn auch  die Funktionsweise noch nicht restlos geklärt ist. Dazu seien weitere Forschungen nötig, doch sei es falsch, den Betroffenen vorzuhalten, ihre Symptome seien nicht real. Damit kommt die Argumentation, durch den Infraschall von Windturbinen verursachte Beschwerden seien wissenschaftlich nicht nachweisbar, ernstlich ins Wanken!

Zum ganzen Artikel geht es HIER

28. 06. 2017  Der Bundesrat verabschiedet das Konzept Windenergie Bund

Kurzer Überblick (z.T. aus dem Bericht NZZ 29. 06. 2017):

-> Der Ausbau der Windenergie auf 4,3 TWh/a erfordert den Bau von 600 - 800 Windkraftanlagen  oder 60 - 80
    Windparks.
-> Mit dem neuen Energiegesetz haben Natur- und Heimatschutz nicht mehr automatisch Vorrang.
-> Wir liegen in einem Gebiet mit hohem Windpotenzial (!) (Karte Konzept S. 30!)
-> Fixiert Beitrag an Windenergie, den die Kantone zu lefern haben (S. 26). Luzern liegt in der 2. Stufe von 5.

Reaktionen:
-> Stiftung Landschaftsschutz Schweiz:
    Begrüsst das Konzept grundsätzlich. Jedoch: Einigermassen landschafts- und umweltverträglich realisierbar    
    seien in der Schweiz höchstens 150 Anlagen (!) an 50 Standorten.

-> Verband Freie Landschaft Schweiz (!):
Das Konzept bringt keine verbindlichen Regeln zum Schutz der Landschaft, der Anwohner und ihrer Gesundheit, insbesondere weil Mindestabstände zum Schutz vor dem Windräder-Lärm fehlen. Die Tür für die exzessive Verbauung der Schweiz steht nun weit offen.

Genaueres:
Auswertung der Anhörung und öffentlichen Mitwirkung zum Konzept Windenergie Bund 28.6.2017
(-> Ersichtlich ist z.B. die Reaktion auf Kritik  betr. Abstandsvorschriften, Lärm,  Infraschall, Zersiedelung etc. )


Motion und Begründung:  Begründung sehr fundiert. Besonders bemerkenswert, dass nun auch ein Bundes-Politiker Infraschall und tieffrequenten Schall als Probleme benennt!

Ein Tagi-Artikel, mehr auf der Seite der Windkraft-Befürworter. Ineressant, dass immer noch  verbreitet wird, die Trienger 700m-Initiative verstosse eigentlich gegen höheres Recht. Wir  glauben mit guten Gründen, das entkräften zu können.

Gibt es nun Honig?
(Karikatur aus NZZ 20 .5. 2017)


Nach dem JA vom 21. Mai 2017
zum Energiegesetz
Bedeutung für unsere Anliegen (Schutz von Landschaft, Natur, Bewohnerinnen und Bewohnern)

Planung und Bewilligungsverfahren für "Erneuerbare", d.h. auch für Windparks, werden gefördert und erleichtert.
Einsprachemöglichkeiten sind eingeschränkt. Vor Bundesgericht sind Beschwerden sogar "unzulässig," wenn sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt". (Änderung Bundesgerichtsgesetz gem. Art. 76 EnGes.)
Diese Rechts-Einschränkung für Bürgerinnen und Bürger ist eine demokratisch bedenkliche Tendenz!

Der Staat erhält das Recht zu weitgehenden Eingriffen in die Energiepolitik, die auch die Einzelnen treffen werden.

Zum Ausgang der Abstimmung:

Es ist leider dem NEIN-Lager nicht gelungen, die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen, dass auch  eine liberale Energiepolitik den Ausstieg aus der Atomenergie nicht abwenden würde. Die NEIN-Kampagne erschien als zu einseitig negativ und bemühte sich kaum,  plausible Alternativen aufzuzeigen. Das ist schade!

Chefredaktor Patrik Müller drückt das in der AZ so aus:
Die Mehrheit der Bevölkerung (...) teilt die Vision des Bundesrats: Raus aus der Atomenergie, rein in die erneuerbaren Energien. Dieser Wandel ist richtig und zukunftsweisend. Die Frage ist nur: Braucht es dabei so viel staatliche Lenkung oder wäre er nicht auch marktwirtschaftlich - und damit günstiger - zu haben?
Die Frage wurde im Abstimmungskampf leider kaum debattiert, weil die Gegenkampagne äusserst schwach war: Die rechtsbürgerliche Opposition machte mit unglaubwürdigen Angst-Szenarien Stimmung (“Nur noch kalt duschen”), statt aufzuzeigen, wie eine Energiewende nach liberaler schweizerischer Machart aussehen könnte. Die Gegner sagten einfach nein, ohne eine Alternative anzubieten. Das reicht nicht - und ist der Hauptgrund für das deutliche Volks-Ja.

Und Giorgo V. Müller in der NZZ (22.5.2017):
Mit dem Energiegesetz wird die bundesrätliche Strategie nicht gelingen, denn die heiklen, aber entscheidenden Punkte werden nicht angesprochen, geschweige denn geregelt. (...) Nun werden die einzelnen Fördermittel ausgebaut und das Heer der Profiteure verbreitert, (...) Doch die Energiezukunft der Schweiz ist an diesem Sonntag nicht nur teurer, sondern auch weniger sicher in Sachen Versorgung und nicht einmal umweltfreundlicher geworden. Alles andere, als selbst die Befürworter der Abstimmungsvorlage wollten.

22. 5. 2017


Präsident Elias Meier  betont die positiven Auswirkungen der geführten Kampagne:

Es ist gelungen, die Öffentlichkeit über die Problematik der Windenergie zu sensibilisieren:
"Aus dem Abstimmungskampf tragen wir auch  Erfolge mit:

    1.  Mit einer gigantischen Inserate- und Plakate-Kampagne, mit einem  grossen Social-Media-Auftritt und damit
über 2 Millionen erreichten Personen sowie über 350'000 Flyern mit Infos zur "Energiewende"  ist das Thema Windenergie & Landschaftsschutz überaus präsent  geworden. Die Bevölkerung ist zum rechten Zeitpunkt nachhaltig sensibilisiert worden.

 2.  Eine sehr breite Allianz von links bis rechts, Grünen, Umweltverbänden, FDP, CVP und SVP hat versprochen,
dass es keine Verschandelung der Schweiz und keine Windturbinen in geschützten Gebieten geben soll. Wir sammel(te)n diese Versprechen und werden darauf bestehen!

  3. Der Verband Freie Landschaft Schweiz ist als nationaler Verband bekannt geworden - und es wurde publik,
wie das Bundesamt für Energie seit über14 Jahren die Bevölkerung zugunsten der Windkraft beeinflusst hat
- mit Millionen Steuergeldern."

Neu: Gibt es Alternativen?  Ja!    ->     hier!  (Argumnte -> Alternativen)

Beiträge zur Abstimmung:
9.5.2017 neu in der NZZ: Super, besonnen:
Es passiert gar nichts Schlimmes, wenn man NEIN stimmt! -> zum Artikel

Und nun gar noch ein Skandal?
Suisse Eole vertritt die Interessen der Windkraft – Unternehmen und wirbt aktiv für die Förderung der Windenergie in unserem Land. Bedenken dagegen werden in den Wind geschlagen.


§§§§§§§§§§
 §§§§§§§§§§

Der Verband Freie Landschaft Schweiz hat unter Berufung auf das  Öffentlichkeitsgesetz (BGÖ) Zugang zu Dokumenten erstritten, die nun zeigen, dass dieses Propagandainstrument zur Hauptsache (2/3 bis 3/4)  vom Bund (BFE) finanziert wird. So erhielt Suisse Eole von 2001 – 2015  7,3 Millionen aus Steuergeldern. Enthüllt wird auch, wie die Öffentliche Meinung zugunsten der Windenergie beeinflusst werden soll.

Mit entscheidender finanzieller Staatshilfe soll also dem Bürger klar gemacht werden, was er als richtig und gut anzusehen hat und welche Einwände nicht zu gelten haben.
Diese Form von staatlicher Meinungsbeeinflussung ist bedenklich!

Wichtig:  bei Annahme des neuen Energiegesetzes wird mit Art. 47 diese Möglichkeit der staatlichen Einflussnahme festgeschrieben und damit legalisiert!

Genauere  Informationen:
Pressemittelung Freie Landschaft Schweiz -> Hier
Artikel Sonntagszeitung 7.5.2017                 -> Direktlink
 "Bund zahlt Millionen an Windlobby"

 
30. 4. 2017   Die Energievorlage, ein von Kompromissen geprägter Murks ,             
der ausgerechnet die grössten Probleme nicht löst.                        -> Link
(Z.B. wie ersetzen wir die mit dem Ende der AKW wegbrechende Grundlast?)
4. 5. 2017        Das falsche Vorbild Deutschland.
 (Die Problematik der deutschen Energiewende sehr gut erklärt.)   -> Link

5. 5. 2017       Doppelseite (14/15):
2 Ex-Chefs des Bundesamtes für Energie (!) uneinig über das Energiegesetz
Walter Steinmann (Chef BFE 2001 - 2016) dafür
Eduard Kiener (Chef BFE 1977 - 2001) dagegen!

Interessant zur Anzahl Windräder:
Steinmann: "509 Windanlagen haben bereits den positiven KEV-Entscheid, weitere 361 stehen auf der Warteliste."
Das sind schon 870 !

Auch eine Auswirkung der Energiewende:
ALPIQ bietet neu "negative Regelleistung" an, um Differenzen zwischen erzeugtem und verbrauchtem Strom auszugleichen.
Das bedeutet Vernichtung von zeitweiser Überproduktion gegen  Bezahlung.  Also Stromvernichtung. Direktlink zur Mitteilung
Weitere Informationen:

1. Zu den Unterschriften: Zum Total von rund 69 000 brachten die ausserparteilich sammelnden Organisationen Alliance Energie und Freie Landschaft Schweiz rund 6000 bei. Der reine Anteil unserer Dachorganisation Freie Landschaft ist schwierig auszumachen: Er wird auf gut 3000 geschätzt. (Auskunft Freie Landschaft Schweiz.)
Ohne das Mobilisierungspotenzial von grossen, landesweiten Organisationen - in diesem Fall die SVP - scheint die erforderliche Anzahl von 50 000 Unterschriften kaum erreichbar. Nun wurde sie allerdings gut übertroffen, auch dank unnserem Einsatz.
Definitive Unterschriftenzahlen -  nach Kantonen geordnet -  von der Bundesklanzlei, veröffentlicht am 1. Februar 2017

2. Warum NEIN?


-> Das neue Energiegesetz fördert und beschleunigt die völlig unnötige Verschandelung der
heimatlichen Landschaft mit bis zu 1000 riesigen, aber wenig effizienten Windturbinen.

-> Dazu droht eine staatliche Plan- und Zwangswirtschaft im Energiesektor mit einschneidenden
Vorschriften auch für Private.

-> Basis dafür sind drastische Reduktionsziele für Gesamtenergie- und Stromverbrauch, "die sich
mehr an Wunschvorstellungen orientieren als an physikalischen und ökonomischen Realitäten" (NZZ 21.1.17).   

-> Die Kosten werden erheblich bis gewaltig sein und alle treffen.

-> Die Technik wandelt sch schnell. Angesichts zukünftiger Entwicklungen kann nicht über
Jahrzehnte vorausgeplant werden!

-> Der "Atomausstieg" unter den heutigen Voraussetzungen ist sowieso eingeleitet.
Die Stromfirmen haben ihre Gesuche für neue AKW zurückgezogen.
Rückweisung des Gesetzes heisst nicht, dass alles beim Alten bleiben soll. Bundesämter und Parlament sollen andere, bessere Wege finden.

Für weitere Informationen
unsere Präsentation "Warum Referendum"
(Pierre Bessard Direktor und Mitglied des Stiftungsrates des Liberalen Instituts, Genf und Zürich)
Eine Stellungnahme der ehemaligen FDP-Ständerätin (ZH) Vreni Spoerry:

Die Kosten der Energiewende
NZZ 20-01-2017 S. 9, Zuschriften (Leserbrief)

Das neue Energiegesetz sieht vor, den gesamten Energieverbrauch in der Schweiz bis zum Jahr 2035 um 43 Prozent zu senken. Darin inbegriffen sind 13 Prozent Reduktion des Stromverbrauchs. Wer glaubt, eine solche «Rosskur» sei ohne planwirtschaftliche Eingriffe in das Leben eines jeden Einzelnen möglich, irrt gewaltig. Verbote, Einschränkungen und (massive) Verteuerungen der Energie werden unerlässlich sein. Deshalb ist es ziemlich unerheblich, auf welchen Preis genau die Kosten der Energiewende für den Einzelnen geschätzt werden. Es wird mit Sicherheit teuer! So gesehen, läuft die Kritik an den SVP-Zahlen, die kürzlich auch wieder am Stromkongress in Bern geäussert wurde, ins Leere (NZZ 13. 1. 17).
Dazu kommen die Kosten für die Infrastruktur. Das Nadelöhr der Energiewende ist das Stromnetz. Die Kosten für die Stabilisierung des Netzes laufen in Deutschland aus dem Ruder. 2011 wurden dafür gemäss Bundesnetzagentur gut 90 Millionen Euro ausgegeben. 2015 waren es wegen des massiv subventionierten Ausbaus von Sonnen- und Windenergie mehr als eine Milliarde. Dabei weiss niemand, wann der Eingriff einmal nicht genügt, das Netz zusammenbricht und es zum Blackout kommt.
Schliesslich ist es eines fortschrittlichen, offenen Landes unwürdig, ein Technologieverbot zu erlassen. Wir wollen bezüglich Innovation an der Spitze sein und sollen gleichzeitig unseren Enkeln und Urenkeln vorschreiben, welche Technologien sie nutzen dürfen und welche nicht. Und zwar unabhängig von den Fortschritten einer Technologie und ohne gesicherte Kenntnis darüber, wie sich die Energieversorgung der Zukunft entwickeln wird. Eine solch unrealistische Vorlage verdient keine Unterstützung.

Vreni Spoerry, Horgen
alt Ständerätin FDP

 
Ganz genaue Informationen – auch über die angewandten Methoden – im ausführlichen Schlussbericht des BFE (74 Seiten, PDF)
Mitteilung der Vogelwarte Sempach unter
 
 
Verein Pro Kulmerauer Allmend
2. Generalversammlung, 18. November 2016
Kurzinformation:
Die gut besuchte 2. Generalversammlung konnte mit Erleichterung feststellen, dass das Projekt eines Windparks im Raume Fuchshubel-Kulmerauer Allmend-Nütziweid nicht weiter verfolgt wird.
 
Der Verein soll vorläufig weiter bestehen. Als Gründe wurden aufgeführt, dass noch nicht alle Verfahren abgeschlossen sind, wie z.B. der Begleitprozess (es ist noch eine Sitzung der Begleitgruppe vorgesehen) und die Umsetzung der 700m Abstand-Initiative. Ebenso möchte man eine Verbundenheit mit andern, gleich ausgerichteten Vereinigungen wahren. Denn andere  Standorte für Grosswindanlagen im oberen Suhrental werden noch immer geprüft. Und nicht zuletzt sind wir beim Dachverband Freie Landschaft Schweiz, der sich gegen die bedrohliche „Verspargelung“ landesweit einsetzt.
 

Das Projekt Windpark Kirchleerau-Kulmerau ist zurückgezogen!

Mit Mitteilung vom 9. November 2016 haben die CKW das Projekt eines Windparks im vorgesehenen Gebiet Hochrüti – Nütziweid - Kulmerauer Allmend - Fuchshubel mit Standorten auf dem Gebiet der  Gemeinden Kirchleerau und Triengen (Kulmerau) zurückgezogen. Die Anlage, von der insbesondere die Einwohner von Kulmerau (LU) und Schmiedrued-Walde (AG) betroffen gewesen wären, ist damit vom Tisch, die Projektierung wird nicht weitergeführt.

Das Luzerner Stromunternehmen macht geltend, dass der Beschluss der Bevölkerung von Triengen über einen Mindestabstand von 700 m zu bewohnten Gebieten zu einer Neubeurteilung des ganzen Projektes führte, insbesondere zur Prüfung von Standorten auf dem genügend entfernten, bewaldeten Fuchshubel. Nach umfangreichen Abklärungen und unter Abwägung von allen Chancen und Risiken kam die Unternehmensführung zum Schluss, dass die Aussichten für eine Realisierung des Projektes gering sind. Eine Weiterführung des Projektes macht deshalb keinen Sinn. Auch wäre aus heutiger Sicht eine KEV-Zusage für das Projekt äusserst fraglich. Es sind also unternehmerische Gründe, die zu diesem Rückzug führten.

Wir sind froh und erleichtert, dass nun unsere wertvolle Landschaft ungeschmälert erhalten wird.   Gerade noch am letzten sonnigen Oktobersonntag zeigte sich eindrücklich, wie sehr die Gegend von einer zahlreichen Bevölkerung als Erholungsraum geschätzt und genutzt wird! Zudem sind die Anwohner in den umliegenden Dörfern, Weilern und Einzelhöfen nun von verschiedenen störenden Emissionen verschont.

Wir danken

-        Zunächst dem Initiativkomitee: Michaela und Thomas Bühlmann, Barbara Estermann.
Sie haben die Forderung nach 700 m Abstand – unter Mithilfe aus unseren Reihen - bis zum gültigen Volksbegehren durchgezogen.

-        Dann allen Stimmbürgerinnen  und Stimmbürgern, die sich mit uns eins wussten und in der
Gemeindeversammlung der Initiative zur Annahme verhalfen.

-        Den Centralschweizerischen Kraftwerken, die den Entscheid ohne Umschweife respektierten.
                                                                                                    

Verein Pro Kulmerauer Allmend
    Präsident und Vorstand

Mehr im Artikel der Aargauer Zeitung

 
17. 10 2016

Referendum gegen das neue Energiegesetz!

Gegen die  massive "Verspargelung" der Schweiz - auch in unserer Gegend - können wir ein Zeichen setzen!

Darum unterstützen wir - zusammen mit dem Dachverband www.freie-landschaft.ch - das Referendum gegen ein Gesetz, das die Entwertung unserer Landschaften durch Hunderte von riesigen industriellen Windturbinen erleichtern und beschleunigen will.

Rückweisung des Gesetzes heisst nicht, dass alles beim Alten bleiben soll. Bundesämter und Parlament sollen andere, bessere Wege finden.
Mitglieder erhalten unsere Unterschriftenbogen.
Weitere können mit E-Mail oder Kontaktformular nachbestellt werden (-> Mitgliedschaft/Kontakt)

Zum Thema Landschaft müssen unbedingt andere ideelle Prioritäten gesetzt werden. Es geht um die Eigenart des Landes, die Identität stiftet und uns die Heimat wertvoll macht. Dazu gehören neben der Geschichte seiner Entstehung und Bewährung u.a. auch Werte wie eine grosse Vielfalt von schönen Landschaften auf kleinstem Raum. Dies begründet auch Schweizer Identität und darf nicht aus falscher Rationalität aufs Spiel gesetzt werden mit der Errichtung von Aberhunderten von riesigen Windkraftwerken („Verspargelung der Landschaft“). „Wir brauchen den Strom“ ist ein falsches Argument für die Zerstörung von Identität stiftenden Werten und materialistische Verödung. Ob Schutzgebiet oder nicht ist nicht relevant. Die noch intakten Landschaften und Erholungsräume müssen erhalten bleiben. Unsere Landschaft ist zu kleingekammert und zu dicht bebaut, um die für den Horizont 2050 vorgesehenen rund 1000 Windkraftanlagen ertragen zu können.
12. 09. 2016

Verspargelung der Schweiz

Energiewende ruft den Landschaftsschutz auf den Plan

 18. 08. 2016

Was Energiewende und Windradlobby 

den Deutschen bescheren
Ein neuer Fernsehbericht von ARD Das Erste mit erschreckenden Bildern (29 Min.).


Mehr informationen zur Sendung -> Sehr gute Darstellung der Problematik, lesenswert! Link direkt: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/exclusiv-im-ersten-der-kampf-um-die-windraeder-102.html






16. 08. 2016

Windräder sind nicht die Lösung!
 
In Deutschland stehen (2015) 26 772 grosse Windturbinen mit 44 947 Megawatt installierter (=theoretischer) Leistung. Das entspricht 44 Atomkraftwerken von je 1000 MW Leistung!
Trotzdem erweitert die RWE Power AG den Abbau von Braunkohle und öffnet einen weiteren riesigen Tagebau – Garzweiler II im Rheinischen Braunkohlegebiet westlich von Köln - mit überaus einschneidenden Folgen für die ansässige Bevölkerung. 5 Dörfer mit 1600 Betroffenen müssen abgebrochen und versetzt werden*, inklusive Kirchen und Friedhöfe! Selbst die Toten werden „umgebettet“ unter Berücksichtigung ihrer „Restruhezeit“**.  

Weshalb denn?

Ein Artikel in „Die Welt“ *** bringt es auf den Punkt:  „Wir brauchen keine ideologisch konditionierte Energiepolitik, sondern möglichst viel Sicherheit und Flexibilität. Und die garantieren nicht  Sonnen- oder Windenergie, sondern die Braunkohle.“ (!)

Deutlicher kann kaum aufgezeigt werden:
Windräder bringen eben nur Strom, wenn es genügend windet (der riesige Park in Deutschland liefert gerade mal 13,3% der deutschen Stromproduktion).  Ansonsten muss die Energie aus zuverlässiger Produktion kommen und die Kapazitäten müssen bereit stehen!

Wie lange glaubt man bei uns noch, man müsse unsere Landschaft mit Hunderten von Windrädern verunstalten und Menschen und Natur mit allen schädlichen Auswirkungen belasten? Das das ist völlig sinnlos ist, dürfte langsam klar werden!  Aber in unserer Wasserkraft liegt noch viel Optimierungs-Potenzial. 
 

25. 06. 2016

Vollkommen neue Situation 
nach der Annahme der Initiative 700 m Abstand!

Alle Einzelheiten auf der Seite Projekt CKW neu -> Link


Artikel in AZ vom 28. Juni 2016 : "Steht der Windpark auf der Kippe?"

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü