2019 - Pro Kulmerauer Allmend

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Aktuell
In Frankreich flammt der Windradprotest auf (Le Figaro 8. 02. / 30. 1. 2019)
11. 2. 2019
Im Rahmen der "grossen Nationalen Debatte", die zur Zeit stattfindet, meldet sich auch der Widerstand gegen den massiven Zubau von Windparks zum Wort!
Gegenwärtig stehen etwa 8000 Anlagen im Land, geplant ist en Ausbau auf 15 000 WKA bis 2030.

Es gibt Demonstrationen am Gelbwesten-Samstag (9. 2.), aber mit weissen Halstüchern. Auf der Website des "grand débat" gingen um die 400 "Vorschläge" zur Windkraft ein, die meisten fordern rundweg einen Stopp der Ausbaupläne.

Die Argumente sind bekannt. Vorgebracht wird zum Beispiel:      
Riesige Dimensionen (200 -240 m hoch), von weither sichtbar, auch nachts (Beleuchtung).
DIe Windflügel drehen nur 23% der Zeit (was kaum stimmt! -> Verwechslung mit Auslastungsgrad).
  Oder: Die mittlere Auslastung einer Anlage beträgt nur nur 24%.
Nach 20 Jahren sind die Maschinen am Ende, der Rückbau, so er überhaupt stattfindet, ist enorm teuer
  und nicht gesichert.
Für das Recycling von Beton, Stahl, Kupfer und seltenen Erden existieren keine geeigneten Strukturen.
Die 15 Jahre staatliche Förderung profitieren den Unternehmern und belasten die Steuerzahler.
Zu den schädlichen Aswirkungen wie Lärm, Infraschall, Magnetgismus, Erkrankungen auch von Tiern,
  Vogeltod, fehlen seriöse Studien.
Der Staat reduziert die Einsprachemöglichkeiten,
Unsere Landschaften würden zu "halben Industriezonen", Touristische Landschaften, aber auch der
  Lebensraum der Bewohner, würden tiefgreifend verändert ("boulversés").
Windstrom ist äusserst unvorteilhaft:  MWh 82 € (staatlicher Abnahmepreis), Solarstrom nur 55 €,
  Atomstrom 42 € die MWh.
Fördern muss man stattdessen die Geothermie, Biogas, Wärmegewinnung aus dr Kanalisation,
  Gebäudeisolation. Dringend stoppen muss man den Windkraft-Wahnsinn.

Einige Originaltexte: 8.2.19 Leitartikel / Seite 2 /  30.1.19 Seite 16
27. 01. 2019
AXPO:  ES 2050 zu optimistisch -  Anteil Windkraft viel geringer

In einem Vortrag an der Uni Basel beleuchtet der Leiter der Unternehmens-entwicklung AXPO die Chancen der Realisierung der ES 2050 aus heutiger Sicht
Die ursprünglichen Annahmen sind viel zu optimistisch, eine Neubeurteilung ist dringend notwendig. Damit reduziert sich auch die Bedeutung der Windenergie.


20. 01. 2019
Nun ist es so weit:
Freie Landschaft kann hervorragende animierte* Simulationen von geplanten Windparks erstellen!
*) 3D-Überflug des Windparks in verschiedenen Richtungen; die Rotoren drehen sich. Schattenwurf  und Beleuchtungseffekt in der Nacht werden sichtbar.
Unten als Beispiel der geplante Windpark in der Linthebene am Eingang des Glarnerlades**.
Die Herstellung ist allerdings sehr aufwendig und entprechend teuer: Allein 15 Abeitsstunden für die Modellierung, dann brauchte der Computer 50 Stunden(!) für das Ausrechnen der Visualisierung.
Genauere Bedingungen in der Rubrik "Freie Landschaft"          **) https://www.linthgegenwind.ch/
15. 01. 2019
 
Absurdität in der deutschen Energiewende (NZZ 12. 1. 2019)
 Oder: Weshalb diese Art von Energiewende die Konsumenten teuer zu stehen kommt
 
Es geht es um neue Gaskraftwerke, die nicht rentabel sind. Sie müssen als Reserve bereitstehen für „Dunkelflauten“ (wenig Sonne, wenig Wind). Sie sind deshalb nur wenige Stunden jährlich am Netz, oder auch nie. Für die hohen Verluste werden sie zum Teil voll entschädigt. Die Kosten trägt der Konsument.




Das Kraftwerk Irsching (Bayern) muss als Reserve betriebsbereit bleiben.
 
Der Artikel zeigt einige grundsätzliche Tatsachen und Konsequenzen dieser Art von Energiewirtschaft:

1. Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien erreicht erstmals 35%.

2. Die Verfügbarkeit des Stroms ist sehr unterschiedlich, besonders wenn er mit Wind oder Sonne produziert wird.

3. Vom grosstechnischen Einsatz von Speichern für Erneuerbare ist man weit entfernt.

4. Es ist deshalb unerlässlich, im Hintergrund einen konventionellen Kraftwerkspark betriebsbereit zu halten.

5. Es braucht einen riesigen Netz-Ausbau. Der stark fluktuierende Windstrom fällt vor allem im Norden an.
Das industrielle Herz Deutschlands aber liegt im Süden. Da fehlen Transportmöglichkeiten. Bei Netzüberlastung müssen Windanlagen abgeregelt werden.

6. Regeleingriffe ins Netz kosteten 2017 schon 1,4 Mr. €. Dazu kommen der Netzausbau und die Entschädigungen
für unrentable Kraftwerks-Reserven inklusive den Zubau von neuen Kraftwerken. Folge: Deutsche Konsumenten zahlen die höchsten Strompreise in Europa.

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